Low Carb abends: Was ist dran an dem Ernährungstipp?

Wohl jeder hat schon einmal von dem Ernährungstipp gehört: Wer das Prinzip Low Carb abends verfolgt, also zum Dinner auf Kohlenhydrate verzichtet, nimmt quasi im Schlaf ab – die Pfunde purzeln, so das Versprechen. Doch ist an dieser Theorie etwas dran? Oder gibt es gar eine alltagstauglichere Alternative? Wir klären auf.

Vier Freunde essen gemeinsam zu Abend in einem Restaurant und stoßen mit Wein an

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Zum Abendessen auf Fleisch, Fisch, Salat und Gemüse setzen, statt auf Pizza, Pasta, Weißbrot und Kartoffeln: Das in etwas fasst den Ansatz, Low Carb abends zu betreiben, kurz und knapp zusammen. Spätestens seit der „Schlank im Schlaf“-Diät, die auf eben jenen Teilzeit-Low-Carb-Ernährungsansatz setzt, hat wohl schon jeder von diesem Tipp gehört. Die weit verbreitete Meinung hält sich auch deswegen so hartnäckig, weil es viele – teils prominente – Anhänger der Ernährungsweise gibt. Diese sind der Meinung, dass Kohlenhydrate vor allem am Abend die Fettverbrennung stören, die über Nacht im Körper stattfindet.

Kohlenhydrate und unser Körper: Eine Hassliebe

Und tatsächlich ist an dem Ernährungsprinzip, Low Carb abends zu betreiben, etwas dran. Keine Frage: Kohlenhydrate sind ein wichtiger Brennstoff für unseren Körper und ein schneller Energielieferant. Wird dem Körper aber eine zu große Menge an Kohlenhydraten zugeführt, wird der Überschuss eingelagert – in Fett. Low Carb Verfechter setzen dafür beim Dinner vor allem auf Eiweiß. Der Vorteil: Eiweiß ist ein super Sattmacher, der Heißhungerattacken vorbeugt. Zudem wird bei einer erhöhten Zufuhr von Eiweiß die Muskelmasse nicht angegriffen; wie es bei anderen Diäten oftmals der Fall ist; sondern nur das unliebsame Fett. Mehr noch: Setzt sich das Abendessen aus den Komponenten Fleisch, Fisch, Salat oder Gemüse zusammen, wird zudem die Produktion eines wichtigen Wachstumshormons namens HGH angeregt. Es ist für das Muskelwachstum, den Fettabbau und die zahlreichen Regenerationsprozesse im Körper zuständig.

Low Carb abends = nie wieder Kohlenhydrate zum Dinner?

Eingefleischte Low Carb Anhänger verbannen Kohlenhydrate nicht nur am Abend, sondern meist dauerhaft aus ihrem Speiseplan. Wer allerdings auf extremen Verzicht und strenge Low Carb Regeln setzt, läuft Gefahr, früher oder später zu kapitulieren – und sich dem Heißhunger auf Pasta, Pizza & Weißbrot hinzugeben. Zudem sind nicht alle Kohlenhydrate per se fiese Dickmacher. Als sehr sinnvoll für all jene, die mit Genuss und ohne Hunger abnehmen wollen, hat sich die Unterscheidung zwischen langkettigen Kohlenhydraten (genannt „Good Carbs) und kurzkettigen Kohlenhydraten (genannt „Bad Carbs“) erwiesen.

  • Der Begriff „Bad Carbs“ beschreibt Kohlenhydrate, die in ihrer Molekülstruktur kurz und wenig komplex sind. Der Körper kann sie rasch verarbeiten und ist daher nur kurzfristig gesättigt. Durch Bad Carbs schnellt der Blutzuckerspiegel in die Höhe, und fällt kurz danach wieder rapide ab. Heißhungerattacken sind da eine klassische Folge. Derartige Kohlenhydrate findet man beispielsweise in Brot, Nudeln aber auch raffiniertem Zucker oder Fertiggerichten.
  • Good Carbs wiederum sind jene Kohlenhydrate, die eine komplexe, langkettige Molekülstruktur haben. Der Körper braucht länger, um diese Art von Kohlenhydraten in ihre Einzelteile zu zerlegen – er ist gewissermaßen „länger beschäftigt“. Dadurch tritt über einen längeren Zeitraum kein erneutes Hungergefühl auf. Plus: Der Blutzuckerspiegel bleibt beim Verzehr von Good Carbs konstant, das bedeutet, dass Heißhungerattacken nicht so rasch auftreten können. Diese Kohlenhydrate finden sich vor allem in Hülsenfrüchten, wie Erbsen, Linsen oder Kichererbsen.

Wie sieht ein Good Carb Abendessen aus?

Es ist gar nicht so schwer, sich vom Butterbrot, oder dem Teller Pasta am Abend zu verabschieden – man muss nur die Lebensmittel kennen, die zu der Ernährungsweise nach dem Good Carb Ansatz zählen. Und das sind jede Menge!

  • Gebratenes Fleisch, wie beispielsweise Hühnchen oder Rind
  • Fisch und Meeresfrüchte, wie beispielsweise Scampi
  • Eier
  • Gemüse, wie Zucchini, Paprika, Gurke oder Karotten
  • jede Art von Salat
  • Hülsenfrüchte, wie beispielsweise Kichererbsen

Diese Komponenten sind vielseitig miteinander kombinierbar – beispielsweise zu einem herzhaften Chili Con Carne oder einem Wok-Gemüse mit Hähnchen oder Lachs. Ein frischer Salat mit Scampis entspricht ebenfalls dem Good Carb Ansatz, gleiches gilt für die Zucchini Lasagne oder Putengeschnetzeltes mit Champignons. Kurzum: Die Auswahl ist üppig. Das macht diese Good Carb Ernährung auch so viel alltagstauglicher, als eine strenge Low Carb Diät.

Unser All-Time-Favorite, der perfekt zu Low Carb abends, sowie auch zur BodyChange Ernährungsform passt, ist die Zucchini-Lachs-Lasagne. Und das Beste daran: man kann sie ganz ohne schlechtes Gewissen genießen und so viel davon essen, bis man satt ist.

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