Kohlenhydratarm kochen: Low Carb für Genießer

Wer die tägliche Aufnahme von Kohlenhydraten reduziert – beispielsweise durch das Weglassen von Brot, Pasta aber auch Haushaltszucker, nimmt ab. Das zumindest schwören die Befürworter der Low Carb Ernährung. Doch wie kann man auch im Alltag kohlenhydratarm kochen? Braucht man dafür komplizierte Rezepte oder geht’s auch einfach und unkompliziert? Und warum ist es sinnvoll, weniger Kohlenhydrate zu essen? All das verraten wir.

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Dass die Low Carb Ernährung dieser Tage – im wahrsten Sinne des Wortes – in aller Munde ist und einen so großen Hype erlebt, kommt nicht von ungefähr. „Carb“ ist eine Abkürzung für das englische Wort „carbohydrates“, was übersetzt Kohlenhydrate heißt. In Kombination mit „Low“ bedeutet diese Bezeichnung „kohlenhydratarm“. Und an der Annahme, dass die Pfunde purzeln, wenn man weniger Kohlenhydrate zu sich nimmt und stattdessen auf Eiweiß und auch Fett setzt, ist tatsächlich etwas dran.

So funktioniert die kohlenhydratreduzierte Ernährung

Kohlenhydrate sind schnelle Energielieferanten für den Körper. Werden dem Körper weniger Kohlenhydrate zugeführt, wird er quasi gezwungen, sich andere Energielieferanten zu suchen. Er zieht die benötigte Energie aus den vorhandenen Fettreserven. Das Fett wird in der Leber in so genannte Ketonkörper umgewandelt, welche dem Körper dann als „Ersatz-Glukose“ dienen. Gerade beim Abendessen kann es von Vorteil sein, Kohlenhydrate zu meiden. Der Grund: So wird die nächtliche Fettverbrennung gefördert. Der Hüftspeck schmilzt quasi „im Schlaf“.

Good Carb statt Low Carb: Die alltagstaugliche Ernährungsweise

Wenn man also kohlenhydratarm kochen will, darf man dann nur noch auf Lebensmittel setzen, die keinerlei Kohlenhydrate besitzen? Denn das bedeutet ja vor allem Verzicht, da zahlreiche Lebensmittel zumindest in kleinen Mengen Kohlenhydrate besitzen, beispielsweise auch verschiedene Gemüsesorten. Verzicht wiederum fördert Fressattacken. Und die gilt es bekanntermaßen zu vermeiden.

Die Antwortet lautet: Nein. Lebensmittel, die viel Stärke enthalten, sind zwar nicht für eine Low Carb-Ernährung geeignet. Hierzu zählen beispielsweise Nudeln, Kartoffeln, Brot und Reis, so wie generell Süßigkeiten, Fertiggerichte und weitere Zutaten mit viel Zucker. Doch weil wir von BodyChange für Genuss stehen, haben wir die Low Carb Diät weiterentwickelt. Das Zauberwort heißt „Good Carb“. Für eine alltagstaugliche, kohlenhydratarme Ernährung ist es nämlich sinnvoll, Kohlenhydrate in zwei Gruppen aufzuteilen: Die „Bad Carbs“ und die „Good Carbs“.

  • Bad Carbs sind kurzkettige Kohlenhydrate, die man in Haushaltszucker, in Fertiggerichten, Weißbrot und Nudeln findet. Sie sind in ihrer Molekülstruktur so einfach, dass der Körper sie rasch verwerten kann. Zwar ist er kurz gesättigt, durch den schnell abfallenden Blutzuckerspiegel tritt aber auch rasch wieder Heißhunger auf. Und den können Abnehmwillige nun wirklich nicht gebrauchen.
  • Good Carbs wiederum sind langkettige Kohlenhydrate, die eine komplexe Molekülstruktur haben – der Körper braucht länger, um diese zu verwerten. Er bleibt länger gesättigt, Heißhunger tritt wiederum nicht auf, weil der Blutzuckerspiegel hier stabil bleibt. Good Carbs finden sich beispielsweise in Hülsenfrüchten, wie Erbsen, Kidneybohnen, Linsen und Kichererbsen.

Die Good Carb Ernährung ist insofern besonders alltagstauglich, weil man auf diese Weise wirklich satt wird und weil sie unkompliziert ist. Mehr noch: Kalorien zählen ist hier also Fehlanzeige – die Pfunde purzeln aufgrund der Ernährungsumstellung und der Wahl der richtigen Lebensmittel. Zudem kann man sich an den genialen Good Carb Gerichten satt essen und braucht nicht zu hungern.

Low Carb Avocado Rolls mit Lach und Meerrettich

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Kohlenhydratarm kochen: Was soll in den Einkaufskorb?

Die Good Carb Ernährung ist vor allem eines: Vielfältig. Deswegen haben wir eine beispielhafte Einkaufsliste erstellt, anhand derer man sehen kann, auf welche Lebensmittel gesetzt werden sollte.

  • Eier
  • Rinderfilet (und jede andere Art von Fleisch)
  • Lachs (und jede andere Art von Fisch oder Meeresfrüchten
  • Hackfleisch
  • Würstchen
  • Serrano-Schinken
  • Zucchini
  • Aubergine
  • Paprika
  • Cocktailtomaten
  • Möhren
  • Avocado
  • Jede Art von Salat
  • Linsen
  • Kidneybohnen
  • Knoblauch
  • Mandeln
  • v.m.

Aus derartigen Lebensmitteln lassen sich köstliche Gerichte kreieren. Wie wäre es beispielsweise mit einem frischen Lachs und Ratatouille-Gemüse? Oder einer exotischen Thai-Suppe mit Huhn, einem herzhaften Würstel-Gulasch oder leckeren Falafel und Salat? Kurzum: eine kohlenhydratarme Ernährungsplan bedeutet kein Verzicht auf Genuss – im Gegenteil. Unsere BodyChange Rezepte sind nicht nur leicht, sondern auch super lecker und schnell zubereitet. Kohlenhydratarm Kochen war noch nie so einfach!

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