Ein Leben ohne Zucker: Nicht nur möglich, sondern auch sinnvoll!

Naschkatzen und Süßmäuler müssen jetzt ganz stark sein: Zucker ist in vielerlei Hinsicht schlecht für uns und unseren Körper. Es ist nicht nur die Hauptursache für Übergewicht. Es sorgt auch für unreine Haut und kann das Diabetes-, Alzheimer- und Krebsrisiko steigern. Ein Leben ohne Zucker ist also durchaus sinnvoll – aber ist es überhaupt möglich? Wir verraten wie man (weitestgehend) zuckerfrei durch den Tag kommt und welche Zuckerfallen überall auf einen warten!

Paar isst Eiscreme

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Kaum zu glauben, aber wahr: Im Durchschnitt werden in Deutschland pro Kopf 35 Kilogramm Zucker im Jahr konsumiert. Das entspricht einem täglichen Zuckerkonsum von etwa 96 Gramm. Das ist viel zu hoch. Zum Vergleich: Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt eine Tageszufuhr von 25 bis 50 Gramm. Jedoch: Bei dem Zucker, den wir täglich mit unserer Nahrung aufnehmen, handelt es sich nicht ausschließlich um den weißen, kristallinen Haushaltszucker, den man sich in den Kaffee schüttet. Das Problem sind vor allem verarbeitete Lebensmittel und Fertiggerichte, wie wir sie an jeder Ecke im Supermarkt finden: Ob Heringssalat, Fruchtjoghurt, Müsliriegel, Rotkohl im Glas oder vermeintlich gesunde Smoothies. Derartige Zuckerfallen müssen nicht immer süß schmecken und haben in der Regel einen sehr hohen Zuckergehalt. Sprich: Meistens merkt man gar nicht, wann man zu viel Zucker zu sich nimmt.

Zucker macht süchtig

Keine Frage – bis zu einem gewissen Grad braucht unser Gehirn Zucker, um zu funktionieren.  Jedoch ist der menschliche Körper in der Lage, eben diese Menge an Zucker, die er benötigt, selbst herzustellen. Als „Rohstoff“ verwertet er Kohlenhydrate, die wiederum in ihren Einzelteilen aus Zuckermolekülen bestehen. Eine Zufuhr von Zucker in Form von Lebensmitteln ist unnötig. Der Körper kann den Zucker nicht verwerten und lagert ihn stattdessen an. Und zwar in das unliebsame Fett.

Und mehr noch: Zucker macht süchtig. Häufiger Konsum von Zucker löst im Gehirn den Wunsch aus, mehr davon zu kriegen. Die Energie aus weißem Haushaltszucker ist blitzschnell im Blut, der Blutzuckerspiegel steigt rasant an. Genauso schnell ist die Energie wieder verbraucht. Der Blutzuckerspiegel fällt wieder herab. Und die Folge: Heißhunger. Auf mehr Süßes! Auf eine Kleinigkeit, die schnell nebenher genascht werden kann.

Zuckerwürfel auf dem Tisch

Leben ohne Zucker: So klappt’s im Alltag

Deswegen ist es sinnvoll, im Alltag den Zuckerkonsum zu reduzieren – insbesondere, wenn man Gewicht verlieren möchte. Doch keine Sorge! Das bedeutet nun nicht, dass man gänzlich Kohlenhydrate (und somit Zucker) vom Speiseplan streichen sollte. Im Gegenteil: Wer derart radikalen Diäten folgt, wird feststellen – ein Leben, ganz ohne Kohlenhydrate ist weniger genussvoll. Plus, die Gefahr, in alte Essgewohnheiten zurück zu fallen, ist zu hoch. Deswegen setzen wir auf praktikablere Tipps:

  1. Kohlenhydrate sinnvoll in den Alltag integrieren. Das bedeutet, die „bad carbs“ werden durch „good carbs“ ersetzt. Oder auch: kurzkettige Kohlenhydrate, wie man sie vor allem in Obst, Milch, Nudeln oder Weißbrot werden durch langkettige Kohlenhydrate ersetzt. Diese sind vor allem in Hülsenfrüchten vorhanden. Der Vorteil: Sie machen länger satt. Die Lust auf Süßes bleibt im Rahmen und Heißhungerattacken haben keine Chance!
  2. Immer frisch kochen und zwar mit frischen Lebensmittel. Denn so hat man die volle Kontrolle und den genauen Überblick darüber, was man zu sich nimmt und was nicht. Versteckte Zucker aber auch andere ungesunde Zusatzstoffe und Konservierungsstoffe landen so gar nicht erst auf dem Teller. Die BodyChange Rezepte beispielsweise basieren ausschließlich auf frischen Lebensmitteln. Wer danach kocht, verzichtet ganz automatisch weitestgehend auf Zucker.
  3. Beim auswärts essen ruhig mal genauer fragen. Es ist nicht schlimm und auch nicht peinlich, wenn man sich ausgewogen ernähren möchte. Viele Restaurants arbeiten nämlich mit Zucker, der so nicht auf der Speisekarte steht. Er befindet sich vor allem in Soßen oder Dressings. Wer also sichergehen möchte, fragt lieber vor der Bestellung beim Kellner nach. Auch wenn das anfangs ein wenig Überwindung kosten mag: So bleiben keine Unsicherheiten zurück.
  4. Leckere Alternativen finden. Zum Beispiel gibt es einen natürlichen Zuckerersatz, der nichts mit den herkömmlichen Süßstoffen aus dem Supermarkt zu tun hat. Sein Name? Xylit. Gewonnen aus der Baumrinde von finnischen Birken unterscheidet es sich im Geschmack und der Konsistenz kaum von herkömmlichen Zucker, ist zudem ein natürliches Produkt und eignet sich perfekt fürs Backen oder fürs Kreieren von zuckerfreien Desserts. Oder man backt einfach komplett zuckerfrei. Zum Beispiel kommen einige BodyChange Rezepte für Kuchen und Brownies gänzlich ohne Zucker aus.

Kurzum: Ein Leben ohne Zucker ist möglich! Mehr noch – es ist noch nicht einmal besonders schwer. Wie einfach und lecker das sein kann, zeigen wir euch mit diesem leckeren Rezept für einen komplett zuckerfreien Schokokuchen.

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