Auswärts gesund Fast Food essen? Das geht!

Beim Essengehen mit Freunden oder der Familie, selbst während der Mittagspause im Büro, lauern oft viele Versuchungen. Versuchungen, die einen vom Weg des gesünderen Lebens abbringen. Leicht verliert man das Ziel „abnehmen“ dabei aus den Augen.

Döner Kebab

Was gibt’s heut Leckeres zum Essen?

Hm, weiß nicht. Komm, lass uns zur Dönerbude gehen!

Man hat mal wieder Appetit auf Fast Food, aber sogleich erinnert der Kopf einen an die Abnehmpläne: Moment mal … Ich dachte, du wolltest abnehmen. Sieht dein Ernährungsplan etwa fettigen Döner, Pizza und Burger mit viel zu vielen Kalorien, salzige Fritten und zuckerhaltige Limonaden vor?

Warum nur ist Fast Food so verlockend, auch wenn wir uns im Prinzip immer gesünder ernähren wollen? Das ist doch ein Widerspruch! Und vor allem, warum gibt es kein gesundes Fast Food?

Die letzte Frage ist nicht ganz berechtigt. Man kann eigentlich ganz entspannt und ohne schlechtes Gewissen auswärts essen gehen, denn gesundes Fast Food gibt es. Egal, ob es in der Mittagspause im Schnellimbiss verputzt wird, oder ob man abends gepflegt ins Restaurant essen geht – wir erklären heute, worauf man dabei achten sollte, damit die Abnehmpläne nicht gefährdet werden.

Die Anziehungskraft von Fast Food

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Warum nur ist sie so groß, die Anziehungskraft von Fast Food? Fast-Food-Restaurants und Imbissbuden wirken wie ein Magnetfeld. Immer wieder werden wir magnetisch angezogen und es zieht uns in Richtung Imbissbude, Dönerbude oder hin zu diversen amerikanischen Schnellrestaurants. Das Verlangen nach Lebensmitteln, die nicht gut für uns sind, wird seltsamerweise immer dann besonders groß, wenn wir auswärts essen. Oft landet Fast Food auf dem Teller bzw. vielmehr in den Händen. Doch warum ist das so?

Einerseits liegt es an der Bedürfnislage des Körpers. Er hat mittlerweile gelernt, dass Fast Food ihm genau das bietet, was ihm im Hinblick auf das Überleben einen Vorteil verschafft. In Fast Food sind die bevorzugten Energiequellen des Körpers reichlich vorhanden, – weshalb es schon fast natürlich ist, das Verlangen des Körpers nach diesen Energielieferanten stillen zu wollen. Denn aus genau diesem Grund haben wir

  • Lust auf kurzkettige Kohlenhydrate in Form von Brot (vor allem aus Weißmehl) als schnelle Energielieferanten
  • Lust auf Zucker als noch schnelleren Energielieferanten
  • Lust auf Fett als den größten Energielieferanten

Andererseits ist Fast Food aber auch praktisch. Man hat in einem fordernden Alltag, vollgepackt mit Fristen und Pflichtaufgaben, einfach keine Zeit mehr dafür, sich etwas Hausgemachtes zu kochen oder eine Mahlzeit für die Mittagspause zu Hause vorzubereiten und sie zur Arbeit mitzunehmen. Auch beim Shopping-Trip durch die Stadt überkommt einen irgendwann der Hunger. Fast Food ist da eine praktische Lösung. Man holt sich dann eben schnell einen Döner oder ein Stückchen Pizza für 3,50 €. Dafür braucht man fünf Minuten und ist dann mit reichlich Kalorien in der Hand schon wieder auf dem Weg.

Hier könnte also eine weitere Prägung aus dem Bereich unseres Steinzeit-Gehirns vorliegen. Zusätzlich zu Zucker, Kohlenhydraten und Fett als schnelle Energielieferanten soll die Nahrung auch schnell von der Hand in den Mund gelangen. Das war in einer Zeit, in der man noch nach seinen Mahlzeiten suchen musste, ein wesentliches Qualitätsmerkmal, auf das es ankam. Heute, in unserer modernen Zeit, haben wir allerdings zu viel davon.

Die Versuchung begleitet einen auch abends im Restaurant

Die Versuchung ist auch groß, wenn man abends auswärts isst und sich mit Familie und/oder Freunden im Restaurant verabredet. Wie war es denn das letzte Mal, als man auf einer Diät war und ins Restaurant ging? Konnte man dieses Erlebnis wirklich genießen? Genau, auswärts essen zu gehen, hat etwas mit Genuss und Erlebnis zu tun. Wenn man schon mal abends ins Restaurant geht, dann will man sich auch etwas gönnen! Die Gruppendynamik am Tisch trägt ja das Ihrige dazu bei. Doch allzu oft wählen wir dann nur die Sparvariante, nicht wahr? Denn man möchte ja abnehmen.

Buffet
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Auswärts essen und sich gesund ernähren – so geht’s

Egal ob nun Fast Food oder einfach auswärts essen im Restaurant, es gibt einige Tipps, wie man auswärts auch gesund essen kann und den unzähligen Versuchungen, die uns beim Abnehmen in die Quere kommen, widerstehen kann.

1. Keine übertriebene Diät

Einer der triftigsten Gründe dafür, warum auswärts essen ein so heikles Thema ist, wenn man abnehmen will, ist wohl der Folgende: Die Kalorienzahl wird deutlich überschritten werden. Begibt man sich in ein Restaurant, wenn man gerade auf einer übertrieben strikten Diät ist, so ist es natürlich, dass man mit sich hadert. Entweder riskiert man vermeintlich die Erfolge der bisherigen Diät, oder man isst nur „eine Kleinigkeit“. Ganz zufrieden ist man dann wiederum auch nicht. Schließlich geht es beim Essen auswärts nicht um das Essen per se, sondern auch um die soziale Komponente und das Ambiente des Restaurants. Zudem muss man auch noch zusehen, wie am Tisch oder bei den Tischnachbarn das leckere Dessert vernascht wird.

Tipp: Nutze den Load Day für den kulinarischen Genuss im Restaurant.

2. Keine Reue- oder Schuldgefühle

Wie bereits erwähnt, ist das Essen auswärts meistens ein gesellschaftliches Erlebnis. Blöd nur, wenn wir uns immer wieder wegen der Figur kasteien oder wenn die anschließenden Schuldgefühle keinen Spielraum für Genuss lassen. Anstatt sich bewusst für das Genießen zu entscheiden und eine kulinarische Sünde zu 100 Prozent auszukosten, jammert man: „Ach, so werde ich meine überflüssigen Pfunde ja niemals los!“

Tipp: Vor dem Restaurant-Besuch eine Kleinigkeit essen. So hat man schon etwas im Magen und kann der ein oder anderen Versuchung doch widerstehen. Außerdem gilt es, nicht zu hart ins Gericht mit sich zu gehen. Gelegentlich den Gelüsten nachzugeben ist in Ordnung – wir sind ja nur Menschen.

3. Das 1×1 des gesunden Fast Food

Wenn man weiß, welche Lebensmittel man meiden sollte, dann kann man ohne Bedenken wegen des Gewichts Fast-Food-Kost zu sich nehmen und auswärts im Restaurant essen. Hier ein kurzer Überblick über die Lebensmittel, von denen man reichlich essen kann, ohne sich Gedanken über das Körpergewicht machen zu müssen:

Fleisch, Fisch, Eier, Wurst, Gemüse (Karotten, Tomaten, Auberginen, Brokkoli, Blumenkohl), Hülsenfrüchte (z.B. Linsen und Bohnen).

Tipp: Mit dieser Liste kann man im Restaurant entsprechende alternative Beilagen bestellen (einen extra Gemüseteller – anstatt Kartoffeln oder Reis). Oder bei der Dönerbude einen Dönerteller mit Salat, ohne Pommes, bestellen. Dann bekommt man in den meisten Fällen sogar noch etwas mehr Fleisch zum gleichen Preis.

Die komplette Lebensmittelliste, weitere Tipps und leckere Rezepte gibt es in den verschiedenen BodyChange Programmen.

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