Sind Muskeln schwerer als Fett?

Jeder, der abnehmen möchte, wünscht sich, dass die Waage von Woche zu Woche weniger Gewicht anzeigt. Tut sie das nicht, stagniert das Gewicht, oder wiegt man plötzlich vielleicht sogar ein, zwei Kilo mehr, hört man gerade bei Sportfans die Aussage: Muskeln wiegen mehr als Fett. Doch stimmt das? Sind Muskeln schwerer als Fett, oder ist das leider nur ein Mythos? Wir verraten, wie die Aussage wirklich zu verstehen ist – und warum es durchaus sinnvoll ist, mehr Muskelmasse aufzubauen und den Körperfettanteil zu reduzieren.

Zwei Freundinnen machen gemeinsam Sport

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Die wichtigste Nachricht vorab: Ein Kilogramm Fett wiegt genau so viel wie ein Kilogramm Muskeln. Ebenso wie auch ein Pfund Federn so viel wiegt, wie ein Pfund Wackersteine. Ein Kilo ist ein Kilo – daran wird sich auch so schnell nichts ändern. Nimmt man aber das gleiche Volumen an Muskeln und Fett, dann würde das Muskelgewebe mehr wiegen. Der Unterschied liegt nämlich in der Dichte. In Zahlen heißt das: Ein Kubikzentimeter Fett wiegt 0,94 Gramm. Ein Kubikzentimeter Muskelgewebe bringt 1,05 Gramm auf die Waage. Das Muskelgewebe fällt also um rund 12 Prozent mehr ins Gewicht. Deswegen ist es durch mehr Muskulatur durchaus möglich, schlanker auszusehen – und zwar ohne an Gewicht zu verlieren. Stellt man beispielsweise zwei Personen des gleichen Gewichts und der gleichen Körpergröße, aber einem unterschiedlichen Fettanteil von 20 Prozent nebeneinander, würde die Person mit weniger Fett, aber mehr Muskeln deutlich schlanker und athletischer aussehen, als jene Person mit einem höheren Fettanteil.

Gewichtszunahme allein durch Krafttraining?

Jedoch: Der Unterschied zwischen Muskel- und Fettgewebe ist so gering, dass ein Anstieg des Körpergewichts lediglich durch ein paar Wochen Krafttraining nicht zu erklären ist. Stattdessen nehmen Hobbysportler oftmals eine höhere Menge an Kalorien zu sich, denn Muskelzuwachs regt auch den Appetit an. Wer also Sport treibt, aber seine Ernährung nicht auf gesunde Lebensmittel umstellt, wird keine Erfolge auf der Waage feststellen.

Durch Krafttraining einen geringeren Körperfettanteil?

Wenn es um die Frage geht: „Sind Muskeln schwerer als Fett?“ kommt oftmals auch die Annahme zur Sprache, dass sich Fett durch gezieltes Krafttraining in Muskeln umwandeln lassen. Doch das ist ein Mythos. Denn die Gewebe sind vollkommen unterschiedlich aufgebaut. Eine Fettzelle ist eine Fettzelle. Eine Muskelzelle eine Muskelzelle. Und man wird mit einer gewissen Anzahl an Muskel- und Fettzellen geboren. Die Anzahl verändert sich über den Lauf der Jahre nicht – auch dann nicht, wenn man ab- und zunimmt. Stattdessen verändert sich bei Gewichtsverlust oder -zunahme das Volumen der jeweiligen Zelle. Man kann also mit Hilfe einer gesunden Ernährung beispielsweise darüber entscheiden, ob eine Fettzelle eine Menge Fett gespeichert hat, also vergrößert ist oder nicht. Gleiches gilt für Muskelzellen: Durch Krafttraining nimmt das Volumen der Muskelzelle zu. Wer keinen Sport treibt verfügt nur über kleine Muskelzellen.

Vorsicht vor Crash-Diäten: So nimmt man sinnvoll ab

Wer eine Crash-Diät macht, verringert von beiden Zellarten – Fett- wie Muskelzellen – das Volumen, nicht die Menge. Die Folge: Man verliert zwar in den ersten Wochen ein paar Kilogramm Gewicht. Doch es geht auch überlebenswichtige Muskelmasse verloren. Plus: Durch den wochenlangen Verzicht läuft der Stoffwechsel auf Sparflamme, der Körper verringert seinen Grundumsatz und er verbraucht weniger Kalorien – selbst im Ruhezustand. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass der Körper, alsbald man wieder normal isst oder sich einen kulinarischen Ausrutscher gönnt, den zugeführten Zucker oder das zugeführte Fett unmittelbar abspeichert, um für die nächste Hungerphase gewappnet zu sein. So entstehen neue, hartnäckige Fettpölsterchen. Der Jojo-Effekt ist vorprogrammiert.

Paar trainiert zusammen

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Mehr Muskeln, weniger Fett? Machbar! Mit BodyChange

Wer seinen Körperfettanteil langfristig verringern möchte und mehr Muskelmasse haben möchte, sollte auf eine Kombination aus Krafttraining und Ernährung setzen. Auf ebendieser Kombination basiert das BodyChange-Prinzip: Die Teilnehmer ernähren sich nach einem von Experten entwickelten Ernährungskonzept. Die Rezepte sind einfach und lecker – und vor allem sättigend. Dadurch wird Heißhunger und der Jojo-Effekt ausgemerzt. Der Personal Coach, der den BodyChangern rund um die Uhr zur Seite steht, trainiert auf Wunsch mit den Teilnehmern. Dabei genügen zwei Trainingseinheiten à 20 Minuten vollkommen aus um tolle Ergebnisse zu erzielen. Denn die Workouts von BodyChange bestehen aus einer Abfolge von Übungen, die mehrere Muskelgruppen gleichzeitig ansprechen, wodurch sie besonders effektiv sind. Auf diese Art und Weise ist es durchaus möglich, eine sportliche und schlanke Figur zu erreichen. Das Gewicht auf der Waage und die Frage danach, ob Muskeln schwerer als Fett sind, werden da fast schon zur Nebensache.

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