Effizient und effektiv: Diese Muskeln sollte man zusammen trainieren

Bevor man mit dem Training startet stellt sich oft die Frage wie man sein Workout wirklich effizient gestalten kann. Jeder Mensch hat seine individuellen Problemzonen und anfangs tendiert man dazu, sich beim Training gezielt auf diese Problemzone zu fokussieren und nur diese zu trainieren. Doch meist erreicht man dadurch nicht das gewünschte Ziel. Für ein erfolgreiches Training sollten mehrere Körperpartien berücksichtigt werden. Welche Muskeln sollte man also zusammen trainieren? Bizeps-, Trizeps-, Brust- und auch Oberschenkelübungen eignen sich am besten dafür, mehrere Muskeln gleichzeitig zu beanspruchen. Denn der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, mehrere Muskeln zusammen zu trainieren, um sein Workout effektiv und effizient zu gestalten. Welche Übungen dafür besonders geeignet sind, verraten wir jetzt.

Paar trainiert zusammen

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Warum macht es so viel Sinn, Muskeln zusammen zu trainieren?

Der menschliche Körper hat über 600 verschiedene Muskeln, die uns dabei unterstützen dass wir uns fortbewegen können, und unseren Körper stützen. Wer Muskelmasse aufbauen möchte, muss diese Muskeln entsprechend beanspruchen. Das Krafttraining bewirkt, dass Muskelfasern einreißen, was man evtl. als Muskelkater spürt. Der Körper regeneriert in der anschließenden Ruhephase (ca. 48 Stunden). Er repariert während dieser Zeit die Muskeln, wobei neue Muskelfasern gebildet werden. Somit entsteht mehr Muskelmasse. Je mehr Muskelmasse, desto mehr Kraft.

Eine sehr effektive Methode, mehrere Muskeln zusammen zu trainieren, heißt auf Neudeutsch Calesthenics. Dabei handelt es sich um funktionelle Kraftübungen mit dem eigenen Körpergewicht. Eine Besonderheit bei diesen funktionellen Kraftübungen ist, dass man mit nur wenigen Übungen mehrere Muskeln gleichzeitig – also sehr viel Muskelmasse – auf einmal trainieren kann.

Welche Vorteile hat es Muskeln zusammen zu trainieren?

Heutzutage zielt das Training in erster Linie auf ein fittes und vitales Erscheinungsbild ab. Egal ob eine schlanke Taille, straffe Arme, knackiger Hintern, oder ein Sixpack. Ein funktionales Ganzkörpertraining ist eine Trainingsart, mit der sowohl Frauen als auch Männer einen rundum athletischen, attraktiven Körper bekommen, ohne dass dabei irgendeine Körperregion vernachlässigt wird. Welche Vorteile es bringt, mehrere Muskeln zusammen zu trainieren –  das verraten wir.

Vorteil #1: Effektives Workout in kürzerer Zeit

Zwei Workout-Sessions pro Woche reichen aus, um eben dieses Ziel zu erreichen. Man kann den gesamten Körper für den Muskelaufbau trainieren und dabei die Fettverbrennung aktivieren. Da man mehrere Muskeln zusammen trainiert, handelt es sich um ein effektives, aber auch effizientes Training. Eine Workout-Session besteht aus verschiedenen Grundübungen, deren komplexe Bewegungsabläufe komplette Muskelgruppen trainieren, indem sowohl die Bewegungsmuskulatur als auch die Stützmuskeln gefordert werden. Das spart Zeit, weil man nicht jeden Muskel einzeln trainieren muss.

Vorteil #2: Verringern und Vorbeugen des Verletzungsrisikos

Dadurch, dass man nur mit dem eigenen Körpergewicht trainiert und dabei natürliche Bewegungen ausführt, senkt man das Verletzungsrisiko und verringert die Abnutzung von Gelenken. Aber Vorsicht: Ein gewisses Restrisiko besteht immer. Man sollte sich auch bei Eigengewichtsübungen langsam an das Zielniveau herantasten.

Vorteil #3: Verbesserte Leistungsfähigkeit

Die verbesserte Leistungsfähigkeit macht sich im kompletten Körper bemerkbar – sowohl bei Alltagstätigkeiten als auch allgemein beim Sport. Wenn man mehr Kraft im gesamten Körper hat, fällt es leichter, Einkaufstüten zu tragen. Die Tätigkeiten am Schreibtisch werden nicht so schnell zum Verspannungsschmerz im Rücken oder im Nacken. Auch beim Herumtollen mit den Kindern hat man mehr Energie und Ausdauer. Darüber hinaus verbessert sich durch die Auswirkungen des Ganzkörpertrainings auch die Leistungsfähigkeit bei anderen sportlichen Aktivitäten, wie z.B. dem Mannschaftssport.

Vorteil #4: Immer und überall trainieren

Das Ganzkörpertraining mit dem eigenen Körpergewicht kann immer und überall durchgeführt werden, da im Regelfall keine Ausrüstung, keine Gewichte oder dergleichen notwendig sind. Es kann auch in kurzen Intervallen oder über den Tag verteilt ausgeübt werden (z.B. wenn die Zeit oder auch die körperliche Verfassung das komplette Workout nicht zulassen).

Welche Muskelgruppen eignen sich, um sie mit nur einer Übung zu trainieren?

Ganz klar zählt dazu die Oberschenkel- und Gesäßmuskulatur, da beide zusammen den größten Prozentsatz der gesamten Muskelmasse ausmachen. Bei den Kniebeugen (Squats) zum Beispiel werden die kleineren Muskelpartien automatisch mittrainiert – mehr oder minder von der Sohle bis zum Rumpf. Weitere Muskeln, die man gut zusammen trainieren kann, sind Bizeps, Trizeps und die Brust.

Frau macht Squat outdoor

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Bizeps und Schultermuskulatur zusammen trainieren

Den Bizeps muss man nicht unbedingt isoliert trainieren. Hierfür sind z.B. zwei Übungen geeignet.

Bei der ersten Übung hält man sich am inneren Türrahmen fest, die Fußspitzen stehen dabei so nah wie möglich am Türrahmen. Nun wird der Oberkörper langsam vom Türrahmen weggedrückt, bevor man sich wieder heranzieht.

Für die zweite Übung benötigt man ein Gewicht wie z.B. eine Kurzhantel, eine Kettlebell oder einen Medizinball. Man führt dabei die klassische Armbeuge aus, sobald der Arm ganz angewinkelt ist, hebt man das Gewicht über den Kopf und drückt mit der Schulter nach oben, bis die Arme ganz gestreckt sind. Das Gewicht kann in derselben Hand bleiben oder die Seite wechseln. Danach geht man wieder in die Ausgangslage. Hier reichen etwa acht bis zehn Wiederholungen zu je drei Sätzen.

Schulter, Trizeps, Brust- und die gesamte Rumpfmuskulatur zusammen trainieren

Den kompletten Oberkörper mit nur einer Übung trainieren? Klingt nach Wahnsinn, nicht wahr? Der Klassiker aller Grundübungen macht es jedoch möglich: der Liegestütz. Durch unzählige Variationen oder Abwandlungen der Liegestütze beeinflusst man, wie intensiv die Übung wird.

  • Liegestütz mit Händen weit auseinander
  • Liegestütz mit Händen eng zusammen
  • Liegestütz mit einem Bein in der Luft
  • Vom Liegestütz in die Side-Plank
  • Vom Liegestütz in den Burpee … und so weiter …

Schon gewusst?

Ein effektives Workout muss nicht lange dauern. Alle BodyChange Workouts sind so effektiv, dass lediglich zwei Trainingseinheiten pro Woche à 20 Minuten ausreichen. Ein Workout besteht aus:

  • Warm-up: ca. 10 Minuten
  • 5 bis 7 Übungen: 60 bis 90 Sekunden-Intervalle mit 30 Sekunden Pause
  • Cool-down: 5 Minuten

Ein Sample aus noch mehr Übungen und wie man diese sinnvoll verbinden kann und vor allem, wie man sie korrekt ausführt, wird bei BodyChange in zahlreichen Fitnessvideos gezeigt. Dort erfährt man außerdem, wie man sich optimal ernährt, um seine Fitnessziele sicher zu erreichen.

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